Biografien

 
Heinrich Bruckner - Blockflöte, Zink & Barocktrompete
wurde 1965 in Wien geboren und erhielt seinen ersteInstrumentalunterricht in Blockflöte und Klavier. 1977 begann er sein Trompetenstudium an der heutigen Konservatorium Wien Privatuniversität bei Richard Schwameis und Karl Brugger. 1985 erhielt er sein Konzertfachdiplom mit Auszeichnung.
Von 1985 bis 1987 setzte er sein Trompetenstudium an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien bei Josef Pomberger fort. Heinrich Bruckner ist mehrfacher Preisträger beim Wettbewerb „Jugend musiziert“.
1981 gewann er als jüngster Teilnehmer den dritten Preis beim „Helmut Wobisch Gedächtniswettbewerb“.
Seit 1987 ist er Erster Trompeter der Wiener Symphoniker, seit 1984 Mitglied des Blechbläserquintetts
„Art of Brass Vienna“, wo er für zahlreiche Arrangements verantwortlich zeichnet. Darüber hinaus beschäftigt er sich als Mitglied im „Ensemble Tonus“ intensiv mit historischen Instrumenten wie Zink, Barocktrompete und Renaissanceflöte. Als Solist trat Heinrich Bruckner unter anderen mit verschiedenen Orchestern wie den Wiener Symphonikern, dem Tonkünstlerorchester Niederösterreich und den Österreichischen Kammersymphonikern auf. Seine bei Camerata Tokyo erschienene CD mit einer Aufnahme des Trompetenkonzertes von Leopold Mozart war 2005 für den Amadeus Award nominiert.
 
Otmar Gaiswinkler - Naturtrompete & Barockposaune
Geboren in Schärding, begann er seine musikalische Ausbildung am Brucknerkonservatorium Linz, die er an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien (Klasse Horst Küblböck) weiterführte.
Sein erstes Engagement erhielt er 1993 im Bruckner Orchester Linz.
Seit 1996 ist Otmar Gaiswinkler Soloposaunist der Wiener Symphoniker.
Darüber hinaus wirkte er bei verschiedenen Ensembles wie der Austrian Brass Connection, der Wiener Akademie, La Grande Chapelle Madrid und des Giardino Armonico  Mailand mit.
Er ist Mitglied im Concentus Musicus unter Nikolaus Harnoncourt und Gründungsmitglied des Wiener Posaunenquartetts.
Seine Solo-Discografie beinhaltet u.a. die Einspielung der Posaunenkonzerte von Leopold Mozart und Michael Haydn mit dem Wiener Concertverein, sowie eine Aufnahme des Doppelkonzertes für Posaune und Kontrabass von Reinhard Süss, ebenfalls mit dem Wiener Concertverein, als auch das Posaunenkonzert von J. G. Albrechtsberger mit dem Barockensemble der Wiener Symphoniker.
Er ist ein gefragter Solist bei diversen Kammerorchestern im In-und Ausland und hält als Dozent Meisterkurse in Taiwan, Spanien, Polen, Deutschland, Schweden, Norwegen, Italien und den USA.
Seit 2007 ist er Professor an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien.
 
Hans Peter Gaiswinkler - Naturtrompete & Barockposaune
Hans Peter Gaiswinkler wurde in Grieskirchen geboren und erhielt seinen ersten Instrumentalunterricht an der Landesmusikschule Andorf. 1983 erfolgte sein Eintritt ins Brucknerkonservatorium Linz und ins Musikgymnasium Linz (Matura 1987).
1990 legte er seine Staatliche Lehrbefähigungsprüfung ab. Von 1993 bis 1996 studierte er an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Wien (Klasse Prof. Horst Küblböck).
Seit 1991 unterrichtet er Posaune im oberösterreichischen Landesmusikschulwerk. Hans Peter Gaiswinkler spielt regelmäßig bei der Wiener Akademie und bei La grande Chapelle Madrid, sowie seit 2009 beim Concentus Musicus unter der Leitung von Nikolaus Harnoncourt mit.
1999 gründete er den "Prim-Verlag“, welcher auf die Herausgabe von Blechbläsernoten spezialisiert ist .​
 
Johannes Fuchshuber - Naturtrompete & Barockposaune
Besuchte das Musikgymnasium Linz, studierte am Brucknerkonservatorium Linz und an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien wo er auch die staatliche Lehrbefähigungsprüfung ablegte.
Er arbeitet mit dem Orchester „Ensemble Aktuell“ (Franz Welser- Möst) dem Orchester der Volksoper Wien, der Wiener Akademie, La Grande Chapelle Madrid, dem Marini Consort Innsbruck und ist
Mitglied in Nikolaus Harnoncourts Concentus Musicus Wien.
Johannes ist Lehrer im oberösterreichischen Landesmusikschulwerk.
 
Johannes Maria Bogner - Orgel & Cembalo
Johannes Maria Bogner studierte in Salzburg am Mozarteum bei Liselotte Brändle und Kenneth Gilbert, wo er im Konzertfach mit Auszeichnung abschloss. An der State University of New York at Stony Brook (USA), absolvierte er bei Arthur Haas ein Master of Music Studium.
Meisterkurse besuchte er bei Gustav Leonhard, Ton Koopman und Bob van Asperen. Wesentlich beeinflußt wurde sein Stil durch den Unterricht von Nikolaus Harnoncourt in der Klasse für historische Aufführungspraxis am Mozarteum.
Er konzertierte als Solist und Kammermusiker in Europa, den USA, Kanada und Israel. 2003 feierte er sein Debüt im Wiener Musikverein im Kammermusikzyklus der Wiener Symphoniker. Mit dem Ensemble "Sait Sing" trat er im Juni 2002 als Solist und Kammermusiker im Wiener Konzerthaus auf. Er ist Cembalist beim L'Orfeo Barockorchester, mit dem er seit der Gründung des Orchesters als Solist und Continuospieler wirkt. Im Sommer 2002 bereiste er mit diesem Orchester Südafrika. Weitere Engagements erfolgten durch die Camerata Academica Salzburg, die Musica Antiqua Köln und die Wiener Akademie.
2001 erschien seine Solo-Debüt CD "Les Sentiments Bestiaux" mit französischer Musik des 18. Jahrhunderts, der vor allem in der französischen Presse hohe Beachtung zuteil wurde. Von 1992 bis 1998 hatte er einen Lehrauftrag für Korrepetition und historische Aufführungspraxis am Mozarteum Salzburg. Derzeit unterrichtet er Cembalo an der Universität für Musik für Musik und Darstellende Kunst in Wien. ​
 
Belinda Loukota - Sopran
sang unter anderem bei den Bregenzer Festspielen, beim BOV Malta Opera Festival und dem polnischen Festival Cantate Domino.
Weiters trat sie unter René Jacobs und Konrad Junghänel mehrmals bei den Innsbrucker Festwochen auf. 
Ihre Engagements führten sie unter anderem in den Wiener Musikverein, die St. Patricks Cathedral/Dublin, das Teatrú Manoel auf Malta, das Tiroler Landestheater/Innsbruck, an das Schönbrunner Schlosstheater/Wien, an die Neue Oper Wien, an das Landestheater Linz, in die Laeiszhalle Hamburg, in die Cité de la Musique/Paris, an die Deutsche Staatsoper unter den Linden/Berlin und in viele andere Städte Europas.
Sie musizierte mit vielen bekannten Orchestern wie der Akademie für Alte Musik Berlin, dem Freiburger Barockorchester, der Wiener Akademie und dem Barockensemble der Wiener Symphoniker, dem Bruckner Orchester Linz, dem Symphonieorchester Vorarlberg, dem Irischen RTÈ Rundfunkorchester,
dem Ensemble Moderntimes_1800, dem Marini Consort und der Capella Leopoldina.
Gesang studierte Belinda Loukota am Tiroler Landeskonservatorium Innsbruck und an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien.

Ihr umfangreiches Repertoire inkludiert Musik vom sechzehnten Jahrhundert bis in die Gegenwart, ob in Oper, Kirchenmusik oder Lied. 
Neben modernen Musikdramen - wie zuletzt in Detlef Glanerts "Nijinskys Tagebuch" oder Friedrich Cerhas "Baal", umfassen ihre Opernrollen auch solche wie die Governess in Britten´s "The turn of the screw", Alcina in Händels gleichnamiger Oper und Fiordiligi in Mozart´s "Cosí fan tutte".
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